Und weiter geht’s im Text:
Kaum sind die „Faust-Pumpen“ hier fertiggeschrieben,
schon komme ich zu den Trainingsbällen und das fast verschieden.
Zwei Größen habe ich mir angefertigt. Logischerweise gehäkelt. Was sonst? Mit einem ironischen verkniffenen Schmunzeln im Gesicht. Ja, des Öfteren lache ich auch über mich selbst.
Der Kleinere der beiden ist mit schwarzer, blauer, roter und weißer Restwolle gehäkelt. Dabei habe ich die Dunkelste mit der jeweiligen anderen Farbe gemeinsam zur Schnur und zu drei Rechtecken verarbeitet. Hier probierte ich, welche Art – zweimal mit der kurzen Seite und einmal mit der langen Seite – aus, um festzustellen, wie ich beim Häkeln schneller wäre. Bei der langen Seite häkelte ich zügiger, da ich nicht ständig das Gehäkelte umdrehen musste. Doch kommt es ebenso darauf an, wie einem das Muster gefällt. Das hat in meinen Augen, Vorrang.
Der Anfang bestand aus elf Luftmaschen. Hierbei habe ich mit der Fünfer Häkelnadel und festen Maschen die Vierecke gefertigt. Die Reihen habe ich „Daumen mal Pi“ mir erdacht, gemessen und gerechnet. Die Länge des ersten Rechteckes war fertig. Das Zweite, war dann so wie das Erste auszuführen. Wieder elf Luftmaschen und gleiche Länge, wie soeben besprochen. Die Reihen kann man natürlich auch abzählen und aufschreiben.
Beim Dritten überlegte ich, wie es aussehen würde, diese von der langen Seite zu fertigen. Hm. Im Grunde war ich schneller, ja. Doch brauchte ich bei der länglichen Luftmaschenkette seine Zeit, um die erste Reihe mit den festen Maschen, zu vollenden. Das Handling mit der Häkelnadel wird dann auf jeden Fall besser.
Meister bin ich keiner. Somit:
Learning by Doing!
Diese Bälle sind auf jeden Fall eine Herausforderung für sich. Zwei der Vierecke mit der Breite nach werden in Ringe zusammengenäht oder gehäkelt, wie sich jedermann entschließt. Auf youtube und Pinterest habe ich mir gewissen Anleitungen und Videos angesehen, die bei der Verschlingung der Fertigstellung der Bälle behilflich waren. Heißt so viel, wie:
Übung macht bekanntlich den Meister.
Für die Füllung habe ich wiederholt die abgeschnittenen Nähte der Jeanshosen hergenommen. So bleiben die Bälle in mittelhartem Aussehen in Form. Durch das Drücken flachen sie sich ein wenig ab, doch bringt man sie, durch das Kneten in unterschiedlichen Richtungen wieder zum Ursprungsbild zurück.
Der Größere der beiden wurde mit drei verschiedenen Wollgarne zusammengehäkelt. Hierbei habe ich eine Nadel mit der Nr. 6 gearbeitet. So wie der kleine Ball von mir oben beschrieben ist.
Beide Trainingsbälle sind waschbar. Bitte aber die Füllung vorher herausnehmen. Die Wolle alleine trocknet somit schneller. Einen zusätzlichen Polstersack habe ich nicht genäht. Zwei Ärmel einer alten Weste habe ich dabei hergenommen und eingeschlagen. Deshalb braucht man die Jeansnähte nicht einzeln herausholen.
Die restlichen Westenteile habe ich zu Putzlappen verarbeitet und ja, die Nähte hebe ich auf. Somit benutze ich einen Artikel mehrmals.
Die Bälle erinnern mich an die Handelsschule. Da haben wir in regelmäßigen Abständen Volleyball gespielt. Das hat mir – sportlich gesehen – damals gut gefallen. Die Geschichte darüber gilt es ein anderes Mal zu erzählen. Deshalb notiere ich mir hiermit selbst eine Notiz, um den nächsten Artikel zu schreiben.
Frohes Schaffen wünsche ich euch …
… mit Spiel, Spaß und Freude!
Manuela Riegler, 8. April 2025
Nachtrag:
Die Bälle sind nicht nur zum Ansehen da. Fast jeden Tag trainiere ich hiermit. Den Kleinen drücke ich wie verrückt vor der Brust zusammen und lass wieder locker. In verschiedenen Positionen hantiere ich damit herum, dass die verschiedensten Muskeln herangezogen werden. Und das in einer ausgesuchten Zahl am Tag, welche ich in regelmäßigen Abständen steigere. Das Gleiche gilt für den Größeren. Zweckmäßig erweist sich dieser, der Knie und Unterschenkelmuskulatur dienlich.
Das Gewaltige kommt zum Schluss!!! Die Kinder sind dieser Bälle mehr wie zugetan, so gern wie die Erwachsenen. Bereichern wir unser aller Leben mit Spaß und Freude, dann haben wir es im Alter – der Gesundheit wegen – vermehrt Gaudi am Dasein.
Zugute deshalb, da der Muskelkater mit Sicherheit da sein wird. In meinem „Mittelalter“ erzähle ich euch hier:
Egal, wie hart das Training ist.
Der Muskelkater schmerzt empfindlich gern.
Doch ohne ihn funktioniert es nicht.
Die Muskeln und der Schweinehund bleiben dabei nicht fern.
Erst dann … und sonach … sind wir
der Förderung des Ergebnisses im Verlaufe dessen …
… für würdig.


