Intarsien

Manuela
von Manuela
2 Min

Einlegearbeiten, die besondere Sorgfalt, Genauigkeit und Geduld erfordern.

Was haben wir den hier Feines? Ja, was man nicht so alles am Dachboden findet. Hier habe ich einen kleine Bilderrahmen. Verstaubt, jedoch funktionstüchtig. Ich brachte es nicht übers Herz, das kleine Ding einfach wegzuschmeißen. Somit maß ich das Rechteck aus und überlegte, was ich daraus machen könnte. Bei Web-Recherchen entschloss ich mich, ein chinesisches Zeichen für „Frieden“ in ein helles Furnierblatt einzuarbeiten. Als Kontrast gab es die Nussfurnier. Im Übrigen sieht man das bei mir des Öfteren. Ich mag sie einfach. Allerdings immer mit einem hellen Hintergrund. Eine dünne Trägerplatte musste ich nur noch finden. Leim, Schraubzwingen, Holzklötze und ein schneidiges Messer. Mit viel Geduld und Achtsamkeit arbeitete ich mich durch die Holzblätter. Immer gelang es mir nicht. Und das ärgerte mich ein wenig. Guter Rat war gefragt. Dabei schnappte ich mir kurzerhand den Lötkolben und brannte ganz zum Schluss die Kontur nach. Und schon hatte ich die nächste Technik in Kombi entdeckt. Aus Holz und mit Holz kann man ja einiges zu vielem machen.

In der Mitte haben wir hier das „Serviertablett“ aus der FitRampe. Dieses habe ich schon näher beschrieben.

Beim dritten Bild in der Reihe gibt es einen neuerlichen Ausflug in die Tischlerausbildung. Damals haben wir einen Bilderrahmen nach dem Motto „Es geht auch anders“ und „den muss man einfach haben“ gemacht. Scherz beiseite. Wenn man sich für etwas interessiert und etwas lernen will, muss man es einmal gemacht haben. Sonst kann man einfach nicht mitreden.

Manuela Riegler, 15. März 2023

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Detailverliebte Malerin und Meisterin der sprunghaften Wortakrobatik. Liebt beim Wandern die Pausen und ist sich nicht zu schade, dazu kilometerweit zu gehen. Ausserdem Marathon-Häklerin, kreative Fliessband-Bastlerin und Visionärin ätherischer Öl-Mischungen.
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